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Der Stammbaum der Familie Boeckel reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Damals arbeitet der in Barr, einem Nachbarort von Mittelbergheim geborene Michel Boeckel (1530-1564) als Tuchmacher. Sein Enkel Jonas Boeckel (1636-1707), Metzger, lässt sich in Mittelbergheim nieder.
Von diesem Zeitpunkt an sind die Boeckels Metzger von Generation zu Generation. Jean-Nicolas Boeckel (1708-1776) eröffnet den Gasthof „Zum Ochsenfuß“ („Au Pied de Boeuf“).

Frédéric Boeckel (1812-1873), seines Zeichens Metzger und Gastwirt,  ist es, der im Jahre 1853 das heutige Weinhandelsunternehmen gründet.

Zu jener Zeit bewirtschaften die meisten Mittelbergheimer Familien nebenberuflich einige Hektar Reben, deren Erträge sie verkaufen.

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Frédéric Boeckel beginnt seine Tätigkeit als Weinhändler. Sein Sohn Emile (1853-1937) übernimmt das Geschäft und begründet mit seinen ersten Weinen aus Spitzenlagen den Ruhm des Hauses BOECKEL. Er ist der Vater des Rieslings „Brandluft“, einem Wein aus Reben des Gleichnamigen Weinbergs am Ortsrand von Mittelbergheim.

Emiles Söhne Frédéric (1885-1966) und André Boeckel (1891-1962) weiten das Handelsgewerbe aus, ohne dabei die eigene Produktion zu vernachlässigen: 1950 erwerben sie die Parzellen auf dem „Wiebelsberg“, auf dem Gebiet der Gemeinde Andlau. Aus den Früchten der Reben dieses Weinberg stellen wir noch heute unseren Riesling „Grand Cru Wiebelsberg“ her, einen großen Wein mit sehr feiner Nase.

Emile Boeckel und sein Sohn Frédéric


1971 ist Andrés Sohn Emile Leiter eines 10 Hektar großen, weltberühmten Betriebs und beginnt mit der Crémant-Produktion (1979), die heute auch unser ganzer Stolz ist.

Heute führen wir, Jean-Daniel und Thomas Boeckel, Winzer  in 5. Generation, den Betrieb, den wir von unserem Vater Emile übernommen haben und der sich über 23 Hektar Weinberge erstreckt.

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Vor ca. 15 Jahren haben wir mit unserem Betrieb den Weg ins 21. Jahrhunderts eingeschlagen: Umbau der hundertjährigen Kellerei, um sie für moderne Produktionswerkzeuge zugänglich zu machen, Umstieg auf biologische Landwirtschaft, neue Etiketten, Eroberung neuer Märkte wie China…

Diese Veränderungen haben ein Ziel, nämlich die Sicherung der Qualität der Weine aus dem Hause Boeckel, die seit 150 Jahren unser Markenzeichen ist..

  
                Jean-Daniel und Thomas Boeckel